Darum ist Homöopathie keine Placebowirkung

Homöopathie-wirktDas sagen Wissenschaft und Logik

Oftmals wird der homöopathischen Therapieform der Placeboeffekt vorgeworfen, also der Erwartungshaltung der Patienten. Dieses Argument führen meist Gegner, ist jedoch weder wissenschaftlich hinterlegt und darüber hinaus ungenau. Auch die Wirkungsweise homöopathischer Mittel ist mit diesem Argument nicht erklärt, da viele Punkte für die tatsächliche heilende Wirkung dieser sprechen.

Größerer Homöopathie- kleinerer Placeboeffekt

Der Placeboeffekt trifft verstärkt auf, wenn PatientInnen ein Medikament das erste Mal einnehmen und erwarten, dass dieses Heilung bringt. Dies hat sich beispielsweise bei 30% von PatientInnen gezeigt, die ein Medikament ohne Wirkstoff gegen Kopfschmerzen mit positiven Erwartungen hinsichtlich der Wirkung einnahmen und nach kurzer Zeit eine Besserung der Beschwerden angaben, während der übrige Prozentanteil mit der gleichen Erwartungshaltung keine Verbesserung spürten.

Der Erfolg der Homöopathie zeigt sich bereits in der Tatsache, dass diese weltweit von naturwissenschaftlich ausgebildeten Ärzten angewendet und bevorzugt wird, nachdem diese sich mithilfe empirischer Beobachtungen von ihrer Wirkung überzeugt haben.

Weltweit finden sich immer mehr Ärzte, die die klassische Homöopathie praktizieren und es kommen täglich weitere hinzu. Darüber hinaus ist sie hundertmillionenfach klinisch überzeugend gewesen, wenn es um ihre Wirkung geht. Da der Placeboeffekt auch bei anderen angewandten Methoden zum Vorschein kommt, ist die Homöopathie oft die erste Wahl, da deren Wirkung keine negativen Aspekte beinhaltet.

Darüber hinaus wäre die Homöopathie nicht so erfolgreich, wenn ihre Wirkung ausschließlich auf den Placeboeffekt zurückzuführen wäre. Auch bei vorherigen Methoden während einer Behandlung kann der Effekt auftreten, wobei tatsächliche Heilung in vielen Fällen erst mit der Homöopathie eintrat, was gegen den ausschließlichen Placeboeffekt spricht.

Positive klinische Erfolge, wie auch die Möglichkeit, ein tieferes und besseres Krankheitsverständnis zu erlangen, machen homöopathische Behandlungsformen attraktiv für Ärzte, da sich gleichzeitig die therapeutischen Möglichkeiten erweitern. Ein weiteres Argument gegen den Placeboeffekt ist die Tatsache, dass diese immer mehr angewandt wird und sie sich immer weiter etabliert.

Heilungserfolg oft erst nach mehrmaliger Anwendung

Oft tritt der Placeboeffekt bei der ersten Anwendung auf. Da die meisten Studien nur diese erste Anwendung untersuchten und nicht den gesamten Verlauf einer Behandlung, wurde homöopathischen Mitteln der Effekt zugesprochen. Das passende Mittel während einer Behandlung erzielt oft erhebliche Erfolge, selbst wenn PatientInnen keine positive Erwartungshaltung gegenüber dem Medikament haben. Dies zeigt, dass die Heilung und Wirkung homöopathischer Mittel nichts mit der Erwartung der Patienten zu tun hat. Vielmehr handelt es sich um eine spezifische Wirkung, die von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist.

Homöopathie hat weder Zuwendungseffekt noch einen unspezifischen Therapieeffekt

Die Wirkung der Homöopathie wird nicht selten auf das Einfühlungsvermögen der homöopathischen Ärzte zurückgeführt. Diese sollen besonders gut auf Patienten eingehen können und dadurch die passende homöopathische Behandlungsmöglichkeit finden. Dabei wird nicht bedacht, dass es auch andere, schulmedizinische Methoden und Verfahrensweisen gibt, die bei Patienten nicht anschlagen.

Das wissenschaftliche Erkenntnisinstrument und statistische Methoden der ärztlichen Beobachtung und Erfahrungsbildung

Die Wirkung von homöopathischen Mitteln wird am besten durch ärztliche Erfahrungen ermittelt, die dieser an ein und demselben Patienten sammelt. Diese Erfahrungen werden in medizinischen Studien meist nicht berücksichtigt, trotz des hohen Stellenwerts in der Wissenschaft, den sie besitzen. Durch langzeitliche Beobachtung eines Patienten kann ein Arzt sicher einschätzen, welche Methoden und Mittel bei ihm wirken.

Positive Wirkung eines Mittels wird sofort erkannt

Wenn das richtige Medikament gefunden wird, erkennen dies sowohl der Arzt, als auch der Patient sofort. Die Energielage ändert sich, wie auch das Befinden und die Symptome. Diese Wirkung wird mithilfe von Leberzellen wissenschaftlich belegt, die zuvor mit Giften gestresst wurden. Die Zellen zeigten unterschiedliche Reaktionen auf Hochpotenzen, zeigten bei einer einzigen jedoch mehr Stabilität gegen die Gifteinwirkung. Dies zeigt, dass es eben doch wichtig ist, welches Mittel eingenommen wird.

Große Wirkung auch bei Schwersterkrankungen in hoher Zahl beobachtet

Bei schweren und schwersten Erkrankungen, sowie bei Schmerzzuständen, zu denen beispielsweise Tumorschmerzen gehören, funktionieren Placebowirkungen nicht, wie Erkenntnisse in Studien gezeigt haben. Jedoch zeigt Homöopathie laut Fachliteratur auch bei akuten oder chronischen Krankheiten Wirkung, wobei selbst die schwersten Fälle nicht ausgenommen sind. Und sogar bei Komapatienten, Metastasenschmerzen, der Ausbreitung von Tumoren und Multipler Sklerose zeigen homöopathische Mittel Wirkung.

Bei Babys, Tieren, Pflanzen und Zellen kann kein Placeboeffekt auftreten

Kleine Kinder, Tiere und Pflanzen können keinen Placeboeffekt entwickeln oder sich einbilden, dass ein Heilerfolg eintritt. Daher spricht vor allem die positive Behandlung dieser Gruppen gegen den Placeboeffekt, da diese Patienten keine Erwartungshaltung gegenüber den Mitteln haben können. Darüber hinaus wirken sich homöopathische Mittel sogar positiv auf Bakterien in Kläranlagen aus.

  1. Literatur Kinder u.a.
    • Jacobs, J., Jimenez,M., Gloyd,S.S., Gale,J.L., Crothers,D.: Treatment of Acute Childhood Diarrhea With Homeopathic Medicine, A Randomized, Clinical Trial in Nicaragua ( Pedatrice Vol 93,No 5 1994, 719.725;

    Literatur Pflanzen u.a.

    • Pelikan W. et al.: Die Wirkung potenzierter Substanzen – Pflanzenwachstums-Versuche mit statistischer Auswertung. Philosophisch-Anthroposophischer Verlag, Dornach, 1965.
    • Jones R. L. et al.: Plant Respondes to Homoeopathic Remedies. Br. Hom. J. 70 (no3): 120-128, 1981.

    Literatur Tiere u.a.

    Prof. HARISCH, med. Hochschule Hannover 1985 -1992 untersuchte die Wirkung verschiedener Homöopathika ( und verschiedener Potenzen ) auf die Enzymwerte im Blut von Versuchstieren AHZ 241, 3/ 1996,S 122- 129. Ergebnisse wurden auch mit D 30 erzielt, am stärksten mit D8. Auch die Beeinflussung von chemischen Reaktionen von Mastzellen und Leberzellen konnte gezeigt werden. Diese Effekte konnte nicht anderweitig erklärt werden.

    • Harisch G. et al.: Beitrag zum Leberstoffwechsel der Ratte nach Tetrachlorkohlenstoff unter dem Einfluss von Nux vomica D6 bzw. Flor de Pedra D4 – Erste Befunde. Allgemeine Homöopathische Zeitung 229/5:190-199, 1984.
    • Harisch G und Kretschmer M.: Jenseits vom Milligramm. Springer, Berlin, 1990.
    • Harisch G und Kretschmer M.: Effekte homöopathischer Präparationen im Zellstoffwechsel. J + V Edition (Wiener Dialog über Ganzheitsmedizin), Wien, 1988.
    • Harisch G und Kretschmer M.: Homoeopathic Research with Biochemical Methods. Berlin J Research Homeopathy 1:69-76, 1990.

    ENDLER publizierte 1994 – 1996 mehrfach wissenschaftlich reproduzierbare Ergebnisse, welche zeigten, dass Thyroxin D30 (potenziertes Thyroidhormon) die Aktivität und die Metamorphosenrate von Fröschen signifikant unterdrückt

    • Endler P.C. et al.: A zoological example on UHD research. Energetic coupling between the dilution and the organism in a model of amphibia. In: Endler PC, Schulte J (eds) Ultra high dilution, physiology and physics. Kluwer Academic Publishers, Dordrecht: 39-68, 1994.
    • Endler P.C. et al.: Non-molecular information transfer from thyroxine to frogs. In: Bastide M (ed) GIRI-vearbook. Kluwer Academic Publishers, Dordrecht. 1996
    • Endler P.C. et al.: The effect of highly diluted agitated thyroxine on the climbing activity of frogs. J Vet Hum Tox 36, 1:56-59, 1994.

    WOLTER z.B. arbeitete über die Beeinflussung der Geburt durch homöopathische Potenzen gemacht. Caulophyllum D30 hat sich in blind-geführten Studien als ein wirksamer Wehenstimulator bei Mutterschweinen erwiesen.

    • Wolter H.: Wirksamkeitsnachweis von Caulophyllum D30 bei der Wehenschwäche des Schweins. In: Gebhardt, K.H.: Beweisbare Homöopathie, 2.Ed. Haug, Heidelberg. 1985

    Kläranlage:

    • Schädlich,E: Reaktionen der Biomasse einer Kläranlage auf die Zugabe von Phosphorus; AHZ 242, 1997 : 135- 146